Die Erprobungstufe

Sanfter Übergang in die Sekundarstufe I

Der Übergang von der Grundschule in eine Schulform der Sekundarstufe I bedeutet für die Schülerinnen und Schüler gleichsam einen schulischen Neuanfang.
Um den Schülerinnen und Schülern den Wechsel von der Grundschule in die Ernst-Barlach-Realschule zu erleichtern, ist daher eine pädagogisch durchdachte Strukturierung der Eingangsphase zu Beginn der 5. Klasse notwendig, die einerseits an die Erfahrungen der Grundschule anknüpft, andererseits aber auch zielgerecht auf die neuen Bedingungen und Anforderungen vorbereitet.
In der zweijährigen Erprobungsstufe wird den Schülerinnen und Schülern geholfen, sich auf diese Veränderungen einzustellen und sie zu bewältigen. So gewährleistet das Klassenlehrerprinzip - d.h. Einsatz des Klassenlehrers in möglichst mehreren Fächern mit möglichst vielen Stunden - die Sicherheit einer festen Bezugsperson.
Die Erprobungsstufe dient aber auch dazu, die Leistungsfähigkeit der Schüler festzustellen, denn an ihrem Ende steht die Entscheidung, welche Schulform für die Schüler die jeweils richtige ist.
Um den Schülerinnen und Schülern über Umstellungsschwierigkeiten hinwegzuhelfen, um sie zu fördern und zu fordern und sie und ihre Eltern zu beraten, werden sie in dieser Zeit besonders intensiv betreut.

Der Wechsel von der Grundschule zur Realschule

Tag der offenen Tür

Ein Tag der offenen Tür - rechtzeitig vor den Anmeldungen - bietet Gelegenheit, das Schulgebäude und -gelände kennen zu lernen, Unterrichtsprojekte und neue Fächer zu erleben und Informationsgespräche mit Lehrern zu führen.

Kennlernnachmittag

Vor den Sommerferien findet ein Kennlernnachmittag statt. In Form einer Schulrallye lernen die Schülerinnen und Schüler das Gebäude genauer kennen und treffen ihren Klassenlehrer/ihre Klassenlehrerein und ihre zukünftigen Mitschüler/innen.

Die ersten Schultage

Mit einer Feierstunde begrüßt die EBR die neuen Schülerinnen und Schüler. Anschließend beginnen die Projekttage, deren Ziel es ist, den Schülern ein intensives Kennen lernen zu ermöglichen, den Schulalltag zu organisieren und eine Klassengemeinschaft aufzubauen.

Informationsmappe

Die neuen Schüler und Schülerinnen erhalten am ersten Schultag eine Informationsmappe, in der über alle wichtigen Einrichtungen und Regeln an unserer Schule informiert wird. Diese Mappe soll auch den Eltern als „Fahrplan“ durch unsere Schule dienen.

Erprobungsstufenkonferenzen

Um die Schüler angemessen zu fördern und zu fordern, treffen sich die Lehrer der 5. und 6. Klassen zu insgesamt 6 Erprobungsstufenkonferenzen, in denen sie sich über die Leistungen der Schüler, über ihr Arbeits- und Sozialverhalten austauschen und über weitere Maßnahmen entscheiden.

Zusammenarbeit mit Grundschulen

Zur ersten Erprobungsstufenkonferenz in der Klasse 5 werden die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Sie erhalten außerdem Gelegenheit zur Hospitation. Zudem halten wir direkt nach den Anmeldungen Rücksprache mit den Grundschulen zwecks Klasseneinteilungen.

Förderung in der Erprobungsstufe

Die auf die Bedürfnisse der Erprobungsstufe abgestimmte Förderung wird in unserem Förderkonzept detaillierter dargestellt.


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