Annie

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Von JUTTA MAAS

Alternativer TextRheda-Wiedenbrück (ebr). Hier sieht man einen Teil der Akteure bei der Verabschiedung Annie wurde als Baby auf der Treppe eines New Yorker Waisenhaus von ihren Eltern ausgesetzt. Diese hinterließen einen Zettel mit der Nachricht: "Bitte sorgen Sie für unsere Annie.
Wir haben die Hälfte eines Medaillons um ihren Hals hängen lassen und die andere Hälfte behalten. Wenn wir zurückkommen und sie holen, wissen Sie, dass sie unser Kind ist." Annie ist nun 10 Jahre alt und noch immer im Waisenhaus.

Miss Hannigan, die trunksüchtige Waisenhausleiterin packt Annie und die anderen Kinder hart an. Grace Farell, die Privatsekretärin des Milliardärs Oliver Warbucks will Annie eine Woche lang zu Mr. Warbucks nehmen, um dessen Image aufzupolieren. Schon ab dem ersten Moment im Hause Warbucks schafft es Annie, sämtliche Herzen der Warbucks-Angestellten zu erobern. Nur der grimmige Milliardär scheint hart wie Stein zu sein.

Doch auch er kann sich auf die Dauer Annies Charme nicht entziehen. Als er ihr ein neues Medaillon anstelle des alten, zerbrochenen überreicht,
kommt ihre Sehnsucht nach den Eltern wieder auf. Sie gesteht Warbucks Alternativer Textihren einzigen Wunsch; Vater und Mutter zu finden. Dieser wiederum verspricht ihr, bei der Suche behilflich zu sein. Über das Radio lässt er veröffentlichen, dass er den Eltern einen Scheck über 50.000 Dollar zukommen lässt. Auf diese Meldung hin scheint Annie plötzlich ganz viele Eltern zu haben, doch keines dieser Paare kennt das Geheimnis des Medaillons.

Die Heimleiterin Miss Hannigan hingegen ist darüber informiert. Ihr zwiespältiger Bruder Rooster und seine dümmliche Freundin Lilly machen sich dieses Wissen zu nutze und holen Annie als deren vermeintliche Eltern mit dem 50.000-Dollar- Scheck bei Warbucks ab. Doch die beiden haben nicht mit Annies Freundinnen aus dem Heim gerechnet. Die Mädchen haben den Aufruf von Mr. Warbucks ebenfalls gehört und in der Zwischenzeit Miss Hannigan, ihren Bruder und Lilly belauscht und greifen ein.

Spielfreude lässt sogar den Vorhang reißen

Rheda-Wiedenbrück (jm). Am vergangenen Wochenende konnte die Musical-AG der Ernst-Barlach-Realschule zum 6. und letzten Mal das Publikum mit der Aufführung von „Annie“ begeistern.
Stehende Ovationen an beiden Vorführungsabenden belohnten das Ensemble.
Während die Einnahmen der Veranstaltungen im November an das Kinderhospiz „Balthasar“ in Olpe überwiesen wurden, konnte jetzt ein Scheck in Höhe von 500,-€ an das Kinderdorf „Bethanien“ in Bergisch-Gladbach/Refrath übergeben werden.
Fazit der diesjährigen Aktion: die Arbeit hat sich sehr gelohnt!
Bei der letzten Aufführung wurde auch schon das neue Musical der Alternativer TextRealschule in Aussicht gestellt: Im Dezember soll sich – wenn alles klappt – der Vorhang heben für „Nuncrackers“ – eine Weihnachtsrevue der besonderen Art.
A propos Vorhang: bei der letzten Vorstellung am Samstagabend war Bürgermeister Jostkleigrewe mit 300 weiteren Besuchern Zeuge, wie gegen Ende des Musicals der Vorhang aus seiner Verankerung riss. In profihafter Weise meisterten die Bühnenarbeiter dieses Dilemma, und das Musical konnte unter stürmischen Bravorufen der Zuschauer beendet werden.

Sr. Ingeburg, eine Vertreterin des Kinderdorfes, erhält aus „Annies“ (Jill Mallin) Händen den Scheck.

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